Karel Láník

Architekt/in

Absolvierte 1905 in Brünn die Tschechische Staatsgewerbeschule in Brünn und begann danach ein Studium an der Brünner Tschechischen Technischen Hochschule bei Professor Karel Hugo Kepka, wo er 1913–1922 dann Assistent war. Gleichzeitig war er von 1913 bis 1933 in Brünn an der Baugewerblichen Fortsetzungsschule als Pädagoge tätig. Seine Haupttätigkeit war mit der Architekturabteilung des Stadtbauamts von Brünn verbunden, wo er ab 1920 bis zu seiner Pensionierung 1949 in verschiedenen Funktionen arbeitete. Sein Frühwerk ist mit Karel Hugo Kepka verbunden, als selbständiger Architekt arbeitete er in den zwanziger Jahren besonders mit der Gemeinnützigen Bau- und Wohnungsgenossenschaft für den Brünner Stadtteil Královo Pole und dessen Umgebung zusammen, für die er eine Reihe Miets- und Familienhäuser entwarf. Er schuf auch Entwürfe zur Innenraumgestaltung und für Möbel.

Lucie Valdhansová

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